Referenzen schreiben: Das „Arbeitszeugnis“ für Interim Manager, Freiberufler & Unternehmer
(von Sabine Gläser, Expertin für die Erstellung von C-Level Arbeitszeugnissen)
Viele Auftraggeber haben kaum Zeit, einem erfolgreichen Interim Manager oder einem externen Dienstleister eine aussagekräftige Empfehlung zu schreiben. Oft fehlt schlichtweg das Know-how, wie ein solches Schreiben aufgebaut sein muss.
Klar ist: Eine professionelle Referenz ist kein klassisches Arbeitszeugnis – aber was unterscheidet sie davon, und wie verfasst man sie richtig?
Der Kern jeder guten Referenz: Projektkontext & Performance
Das Herzstück eines jeden Referenzschreibens ist die detaillierte Darstellung der erbrachten Leistungen – eingebettet in den Kontext des übergeordneten Projekts.
Zukunftsorientierte Auftraggeber und Neukunden interessieren sich brennend für die konkrete Performance:
- Wie anspruchsvoll war der Verantwortungsbereich?
- Wie umfangreich war der Gesamtauftrag?
- In welche Teilprojekte oder Phasen war er unterteilt?
Warum auch Freiberufler eine starke Leistungsdokumentation brauchen
Der Anteil freiberuflich arbeitender Manager und Experten nimmt rasant zu – es ist längst das zentrale Arbeitsmodell der Zukunft. Da Selbstständige keinen Kündigungsschutz oder interne Karrierepfade genießen, sind sie auf eine lückenlose Reputation angewiesen. Ihre Leistungen müssen am Markt vergleichbar sein.
Deshalb plädiere ich dafür, Freiberufler und Interim Manager nicht schlechter zu stellen als Festangestellte. Eine dezidierte Leistungsdokumentation ist der Schlüssel zur Generierung neuer Aufträge.
Die DNA eines starken Referenzschreibens
Bei der Erstellung einer professionellen Referenz empfehle ich, die bewährten Qualitätsmerkmale eines qualifizierten Arbeitszeugnisses zu integrieren. Dazu gehören:
- Leistungsmotivation & Einsatzbereitschaft
- Fachkompetenzen, Strategien & Ideenreichtum
- Konkrete Resultate, Arbeitserfolge und der messbare Nutzen für den Auftraggeber
- Zufriedenheit des Kunden mit der Performance
- Zusammenarbeit und Informationsmanagement
Das absolute Muss: In keiner guten Referenz dürfen Angaben zur Kunden- und Serviceorientierung fehlen. Sie ist die elementare Kernaussage, die jeder externe Dienstleister und Manager zwingend mitbringen muss.
Der Beurteilungsteil: Kurz, aber aussagekräftig
Selbst wenn man am Ende nur einen kompakten Beurteilungsteil anschließt, sollte dieser uneingeschränkt positiv sein. So erkennt der Leser sofort Qualität und Quantität der erbrachten Arbeit und sieht auf den ersten Blick, ob der Dienstleister zum eigenen Bedarf passt. Bitte informieren Sie sich weiter auf: Referenzschreiben - das Arbeitszeugnis für Interim Manager, Freiberufler und Unternehmer: Ihr stärkstes Tool für Folgeprojekte und Neukundengewinnung oder auch Empfehlungsschreiben, berufliche Referenzen
