Manager Zeugnis
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Bewerbung schreiben - der Lebenslauf 


Das Kernstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf / CV - er beinhaltet alle wichtigen Informationen für den Leser und repräsentiert die erste Entscheidungsgrundlage für den Personalverantwortlichen.

In den Lebenslauf fließen neben persönlichen Daten oft eine Vielzahl beruflicher und schulischer Stationen, die jeweils aufgeschlüsselt sein sollten. Es reicht deshalb leider nicht, beim Schreiben der Bewerbung die Funktion mit dem entsprechenden Zeitraum anzugeben.  Es sollten immer auch die wichtigsten Verantwortlichkeiten in jeder Funktion aufgeführt werden. Ein Vertriebsleiter kann in Unternehmen A andere Aufgaben haben als in Unternehmen B.

Insbesondere im Lebenslauf für Manager wäre zudem wichtig darzustellen, wie hoch seine Umsatzverantwortung war und wie groß die Personalverantwortung (wieviele Mitarbeiter/-innen, Teams Führungskräfte). Je höher die hierarchische Positionierung im Unternehmen, desto wichtiger sind auch besondere Erfolge, die gut sichtbar aufgeführt sein sollten.

Bitte lassen Sie Ihre Bewerbung immer von einem unabhängigen Dritten durchsehen  / überprüfen. So ergeben sich oft noch wertvolle Zusatzhinweise.

Ich weiß nicht, woher das Vorurteil kommt, ein Lebenslauf dürfe nur maximal 2 Seiten lang sein. Es ist jedoch gängiges “Wissen”, das dazu führt, möglichst viele Informationen auf das geringe Platzangebot zu verteilen - in möglichst kleiner Schrift, dicht gedrängt an andere Informationen. So entsteht natürlich kein “sauberes Bild”, sondern ein unübersichtlicher Text, bei dem vieles einfach nicht erkannt wird, bzw. nicht als wichtige Information ermittelt werden kann. Darüber hinaus ist das Lesen dieser Lebensläufe ziemlich mühsam, was die Motivation beim Leser deutlich senkt.

Es gibt von der Regel, dass Lebensläufe durchaus länger sein dürfen, nur eine Ausnahme: amerikanische Lebensläufe. Hier und nur in amerikanisch geführten Unternehmen ist ein kurzer ein Lebenslauf absolut üblich. Man verzichtet dabei auch auf wesentliche Informationen, die im europäischen Sprachraum allerdings unverzichtbar sind (zum Beispiel das Bewerberbild und persönliche Daten). 

Erfolgreiche Bewerbungen - und hier meine ich insbesondere den Lebenslauf - passen in der Regel sehr gut mit dem Anforderungsprofil des Arbeitgebers zusammen, ca. 70% sollten es schon sein. Das heißt, der Leser erkennt, dass neben den fachlichen (Hard Skills) und fachübergreifenden (Soft Skills) Fähigkeiten das Erfahrungsspektrum in bester Weise passt (zum Beispiel mehrjährige Tätigkeit in der gewünschten Branche).

Abstriche kann man gerne zum Beispiel beim Bildungshintergrund machen. Wenn es also heißt, das vornehmlich Betriebswirtschaftler gesucht werden, kann der Bewerber davon ausgehen, dass die Kenntnisse eines BWLs interessant sind. So werden wichtige Elementarkenntnisse der Betriebswirtschaft auch in anderen Berufsausbildungen und Studien vermittelt. Der Hinweis auf die gewünschten Kompetenzen lässt beim Schreiben der Bewerbung diesen Punkt beim Arbeitgeber dann in den Hintergrund treten. Ähnliches gilt für die gewünschte Größenordnung der beruflichen Erfahrungen: niemand kann mit Mitte 20 ein Studium erfolgreich absolviert haben und gleichzeitig bereits 8 Jahre in dem Job gearbeitet haben. Wenn es dann schon 4 Jahre sind, ist auch in diesem Fall eine Bewerbung erfolgreich. Die Anforderungen des Arbeitgebers entnehmen Sie der Stellenausschreibung, wobei Sie durch eine gezielte Anzeigenanalyse noch viel mehr erfahren können.

Es hat sich sehr bewährt, ein ansprechendes Layout für die Gestaltung der Bewerbung zu wählen, einschließlich eines professionellen Briefkopfes. Lassen Sie sich hierbei von gängigen Geschäftsbriefen inspirieren.

Vorteilhaft hat sich auch die Nutzung der so genannten 3. Seite als Kompetenzprofil zur Zusammenfassung der Fähigkeiten in der Bewerbung erwiesen. Der eher prosaische Ansatz á la: “Wo komme ich her und wo möchte ich hin” stößt nach meiner Erfahrung leider weniger auf echtes Interesse, weil hier kein Zusatznutzen vorliegt, sondern eher eine Beschreibung der Persönlichkeit. Da Papier sehr geduldig ist, kann der Bewerber an dieser Stelle viel von sich behaupten und schreiben. Ob das alles wahr ist, wird man doch erst in der Probezeit erfahren können. Deshalb wird diese Information kaum gewertet. Außerdem ist diese Vorgehen veraltet - lassen Sie es besser.

Wer hingegen in ein professionelles Foto investiert hat (sehr schöne Beispiele finden Sie unter: Faceland/Businessfotografie, eine ansprechende Form (Layout) der Bewerbung gewählt (möglichst mit hohem Wiedererkennungswert) und die Informationen übersichtlich dargestellt hat, hat auch gute Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.


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